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Annemarie SCHIMMEL, 1922–2003

Annemarie Schimmel (Photo: Harvard Public Affairs & Communications)
Der am 7. April 1922 in Erfurt geborenen und am 26. Januar 2003 in Bonn verstorbenen deutschen Islamwissenschaftlerin, Orientalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin Annemarie Schimmel sind neben zahlreichen Werken über den Orient, den Islam und den Sufismus auch bedeutende Übersetzungen aus den Sprachen Arabisch, Türkisch, Persisch, Urdu, Paschtu, Dari und Sindhi zu verdanken.

Schon in früher Kindheit kam Annemarie Schimmel, die in einem „Haus voller Poesie“[1] aufwuchs, mit dem „Orient der mystischen Weisheit“ in Berührung. Bereits mit 15 Jahren erhielt sie bei dem Orientalisten, Journalisten und Lektor der Universität Jena Dr. Hans Ellenberg (Spitzname „Effendi“) nicht nur Arabischunterricht, sondern auch eine Einführung in Islamkunde und Geschichte des Orients. Faszinierend fand sie bereits damals „die mystische Frömmigkeit des Islams“, die sie durch Rückerts Nachdichtungen von Texten des mittelalterlichen persischen Mystikers Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (Maulana) vermittelt bekam.

Auf Rat von Ernst Kühnel, bei dem sie Vorlesungen zur islamischen Kunst belegt hatte, lernte sie ab 1939 Persisch und Türkisch und wurde nach der Promotion seine Assistentin. Ihre erste Übersetzung von Rumis Divan fertigte sie zu Weihnachten 1940 zur Überraschung ihres Persischlehrers Hans Heinrich Schaeder zusammen mit einigen Übersetzungen aus dem Divan des Märtyrermystikers Halladsch an. Mit 19 Jahren promovierte sie 1941 an der Humboldt-Universität in Berlin bei dem Orientalisten Richard Hartmann über die ägyptischen Mamluken. Während des Zweiten Weltkriegs war Annemarie Schimmel als Übersetzerin für Türkisch im Auswärtigen Amt tätig. Im Januar 1946 habilitierte sie sich an der Universität Marburg. Dort vertiefte sie neben ihrer Lehrtätigkeit ihr Wissen in der Islamkunde in Vorlesungen und Übungen des Religionswissenschaftlers Friedrich Heiler, bei dem sie 1951 zum Thema mystische Liebe eine zweite Dissertation schrieb. Das Thema Mystik bildet auch später einen Schwerpunkt ihrer Arbeiten, z. B. Mystische Dimensionen des Islam (1985) und Sufismus: Eine Einführung in die islamische Mystik (2000).

Annemarie Schimmel war an verschiedenen Universitäten als Lehrbeauftragte und Professorin tätig. 1954 übernahm sie den Lehrstuhl für Religionsgeschichte an der theologischen Fakultät der Universität Ankara, wo sie auf Türkisch unterrichtete. Der fünfjährige Aufenthalt in der Türkei brachte für sie u. a. eine intensive Beschäftigung mit den Werken des persischsprachigen Mystikers und Dichters indischer Abstammung Muhammad Iqbâl (1877–1938), der als „geistiger Vater Pakistans“ gilt. 1957 veröffentlichte sie ihre deutsche Übersetzung seines Werkes Jâvidnâme (Buch der Ewigkeit) und ein Jahr später erschien ihre kommentierte Prosaübersetzung dieses Werks ins Türkische. Annemarie Schimmel wurde somit die bedeutendste Übersetzerin von Iqbâl ins Deutsche, in dessen Werken sie eine Verbindung zwischen Goethe und Rumi aufzeigte. Während ihres Aufenthalts in der Türkei schrieb sie unter dem Pseudonym Cemile Kýratlý für verschiedene türkische Zeitschriften auch Artikel über die deutsche Kultur.

Der nächste Schritt führte sie nach Pakistan, in ihre „zweite Heimat“, wie sie das Land 1989 in ihrem Werk Muhammad Iqbal, prophetischer Poet und Philosoph nannte. Sie reiste zum ersten Mal 1958 und dann während ihrer Lehrtätigkeiten in Bonn (1961–1967) und Harvard (1967–1992) mehrmals nach Pakistan. An der Harvard University lehrte sie das Fach indo-muslimische Kultur und wurde 1970 zur Professorin ernannt. In Harvard war sie vor allem für die Übersetzung der Werke der beiden Urdu-Dichter Ghalib und Mir aus dem Urdu ins Englische verantwortlich. Interlinear-Versionen der Gedichte waren bereits früher von amerikanischen Dichtern ins Englische gebracht worden, die allerdings „himmelweit von der verfeinerten rhetorischen Eleganz der Originale entfernt“ (2002: 179) war, wie Annemarie Schimmel in ihrer Autobiografie schreibt. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland (1992) wurde sie an der Universität Bonn Honorarprofessorin.

Ihre – aus ihrer Sicht – unpolitischen Stellungnahmen zu den Themen Naher Osten und Islam sorgten, vor allem nach ihrem Kommentar im Streit um Salman Rushdies 1988 erschienenen Roman Die satanischen Verse, in westlichen Medien für bisweilen wütende Kritik. Sie wurde zudem immer wieder von der westlichen Presse für ihre „en passant und kommentarlose“[2] Erwähnung und Darlegung historischer Fakten in Bezug auf im Westen kritisch betrachtete Fragen, wie beispielsweise die der Scharia, angegriffen. Annemarie Schimmel reiste mehrmals in den Orient (Pakistan, Afghanistan, Iran, Indien und arabischsprachige Länder), hielt Vorträge über Islam und Sufismus in verschiedenen Sprachen und erweiterte ihr Wissen über die Region und ihre Sprachen. Für ihre besonderen Verdienste um die islamische Welt wurde sie mit etlichen Preisen, darunter dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, und mit Ehrendoktortiteln zahlreicher Universitäten ausgezeichnet. 1980 erhielt sie den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.[3]

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Die islamische Mystik und die damit verbundene Literatur standen im Mittelpunkt von Annemarie Schimmels übersetzerischer Tätigkeit. Ein Höhepunkt war die Übersetzung der Tischgespräche Rumis (Fih ma Fihi) aus dem Persischen ins Deutsche (Von Allem und vom Einen, 1986). Außerdem übersetzte sie Gedichte Rumis und veröffentlichte in Aus dem Diwan Dschelaladdin Rumi (1964), Sieh! Das ist Liebe (1993) und Das Mathnawi (1994). Die aus dem Persischen übersetzten Tanz der Derwische: Begegnung mit der islamischen Mystik (1995), Vogelgespräche und andere klassische Texte (1999) und Machen Sie ein Schild aus der Weisheit (2001) haben ebenfalls die islamische Mystik zum Thema. Vogelgespräche enthält Gedichte aus dem Mantiq at-Tair von Fariduddin Attār, während Machen Sie ein Schild aus der Weisheit eine Sammlung von Versen aus dem Diwan Naser Khosraws darstellt. Besonders bekannt ist Annemarie Schimmel als die erste Übersetzerin von Werken Iqbâls: Das Buch der Ewigkeit (1957), Botschaft des Ostens (1963) und Persischer Psalter (1968).

Zu ihren bedeutendsten Übersetzungen gehören ferner Auszüge aus Ibn Chalduns al-Muqaddima (1951) und Gedichte namhafter Dichter aus dem Persischen (u. a. Rumi, Attār, Dschāmī, Khāqanī und Nizāmī), dem Arabischen (u. a. al-Hallādsch, Ibn Abdschad, Qais und Sumnūn), Türkischen (u. a. Cafer Çelebi, Nazĭm Hikmet, Yunus Emre und Ziya Pascha), Urdu (u. a. Dard und Ghālib), Sindhi (u. a. Abdul Karīm und Satschal), Paschto (u. a. Khuschhāl) und Pandschabi (Sultān Bāhū). Ihre Werke enthalten auch detaillierte Erörterungen zur persischen Poesie (Stern und Blume: Die Bilderwelt der persischen Poesie, 1984) und zum historischen Kontext der Dichtung verschiedener Autoren (z. B. Anvari’s Divan, A Pocket Book for Akbar, 1983), die zum größten Teil aus ihrer praktischen übersetzerischen Arbeit und der intensiven Beschäftigung mit der Literatur der jeweiligen Sprachen entstanden sind und ihre eigenen Erfahrungen widerspiegeln.

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In Annemarie Schimmels Werken geht es um Islam, Mystik und Literatur. Ein Blick auf ihre Bibliographie gibt Aufschluss über wichtige Bereiche ihrer übersetzerischen und schriftstellerischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten dieser Themen. Das Spektrum reicht dabei von Poesie und Malerei über Kalender und Feste bis hin zu Zahlen, Alltag und Tradition, aber auch von Legenden, von Betrachtungen über Frauen, von der geschichtlichen Entwicklung des Sufismus bis hin zum mystischen Konzept „Weg“ und der Rolle von Tanz, Bekleidung oder Glaube in der Mystik. Diese Themenvielfalt weist auf ihre vielschichtigen Interessen und ihre Entdeckerfreude hin, was z. T. auch die enorme Menge an produzierten Texten und Übersetzungen erklären könnte.

Die Verflechtung zwischen den eigenen und den übersetzten Texten, sowie die Auswahl der Quelltexte für die Übersetzungen sind bezeichnend für ihre Arbeitsweise und müssen bei der Erforschung insbesondere ihrer übersetzerischen Tätigkeit unbedingt berücksichtigt werden. Der ständige und z. T. ungebundene, wechselseitige Übergang vom Übersetzen in die Produktion eigener Werke spiegelt sich sowohl in der Themenwahl als auch im Inhalt ihrer Werke wider, zumal sie (bis auf wenige Ausnahmen, wie z. B. Das Buch der Ewigkeit von Iqbâl oder Flamme und Falter von Yakup Kadri) keine kompletten Einzelwerke übersetzt, sondern überwiegend Auszüge mehrerer thematisch zusammenhängender Werke ausgewählt und zu kommentierten Anthologien zusammengestellt hat. In Gärten der Erkenntnis: das Buch der vierzig Sufi-Meister (1991) wählt sie beispielsweise vierzig Sufi-Meister aus und lässt sie mit deren eigenen Gedichten oder Prosatexten zu Wort kommen, gibt dem Leser aber zugleich einen Einblick in Gedankenwelt und Geschichte der Sufis, schildert die Vitae der großen Sufis wie Rabe'e, einer Mystikerin des 8. Jahrhunderts, oder Attār, dem Autor der Vogelgespräche, und liefert zahlreiche bibliographische Hinweise. Dasselbe Verfahren ist auch in anderen Werken zu erkennen (vgl. z. B. Märchen aus Pakistan, 1980, Die drei Versprechen des Sperlings: die schönsten Tierlegenden aus der islamischen Welt, 1997). Die Verflechtung ihrer Rolle als Übersetzerin und Wissenschaftlerin zeichnet Annemarie Schimmel aus: Die Vermittlung des umfangreichen Wissens über Islam, Sufismus und Orient und somit die Aufklärung des Lesers prägt ihr translatorisches Handeln.

In einigen Vorworten und Einleitungen bezieht sich Annemarie Schimmel auf die häufig fragwürdige Darstellung des orientalischen und islamischen Denkens, aufgrund mangelhafter Sprachkenntnisse der Übersetzer/Wissenschaftler, die sich mit diesen Themen beschäftigten: „[…] daß man eine Religion, die jeden Bilderdienst verwirft, deren Prophet sich überdies grundsätzlich nur als Mensch gefühlt hat, so verkennen konnte, beruht z. T. auf den mangelnden Sprachkenntnissen“ (1990: 7). Im Rahmen der phänomenologischen Annäherungen an den Islam bemerkt man, laut Annemarie Schimmel, „den bedauerlichen Mangel an sprachlichen Kenntnissen“ (1995a: 16) unter den wenigen Religionshistorikern, die sich direkt auf Beispiele aus der islamischen Kultur bezogen. Sie kommentiert diesen Aspekt weiter: „[D]ie Neigung, sich auf meist längst überholte Übersetzungen zu stützen, hat zu einer merkwürdigen Verschiebung der Akzente geführt“ (ebd.). Nicht nur dem deutschsprachigen Leser, sondern auch gebildeten Muslimen in unterschiedlichen Ländern fehle „der sprachliche Zugang zu den mannigfaltigen und schwierigen Sprachen des islamischen Orients und der Einblick in die verwickelte Geschichte der islamischen Völker“ (1987: 10). Verglichen mit angelsächsischen Lesern sei der deutsche Leser indes noch privilegiert, weil seine erste Berührung mit islamischer Dichtung oft durch Goethes West-Östlichen Divan zustande komme, der „echter als die angelsächsische Anverwandlung der Vierzeiler Omar Khayyams durch E. Fitzgerald“ (ebd.) sei. Sie selbst versucht durch akribische Arbeit und anhand ihrer im Laufe mehrmaliger Aufenthalte im Orient erworbenen, umfangreichen Kenntnisse über den Kontext der Themen solche Fehler zu vermeiden. Die Arbeit mit der persischen Sprache vergleicht sie mit der Feinarbeit eines Goldschmieds (1992: viii), „denn ein persisches oder Urdu-Gedicht ist ja kein Erlebnisgedicht, wie wir es kennen, sondern ein überaus kompliziertes Filigranwerk aus seit Jahrhunderten vorgegebenen rhetorischen Formen“ (2002: 179), was zum richtigen Verstehen orientalischer Dichtung umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Geistesgeschichte voraussetze (vgl. ebd.). Insgesamt sind Äußerungen zum Thema Übersetzen bei Annemarie Schimmel eher selten, zu ihrem eigenen übersetzerischen Handeln nahm sie so gut wie nie Stellung.

Annemarie Schimmels Gedichtübersetzungen aus dem Persischen, u. a. ihre Nachdichtungen von Rumi (1993, 1994), Iqbâl (1968) und mehreren Dichterinnen (2004), sind über die sprachliche Präzision hinaus von besonderer dichterischer Qualität. Wie ihr großes Vorbild Friedrich Rückert – der Dichter, Übersetzer und Mitbegründer der deutschen Orientalistik, der u. a. Sa’adi’s Bostān und Firdosis Schāhname ins Deutsche übersetzt hat – so glaubte auch Annemarie Schimmel, dass nur Dichter andere Dichter übersetzen können. Ihre Auswahl iranischer Dichterinnen des 20. Jahrhunderts – u. a. Forugh Farokhzād, Simin Behbahāni, Tahere Safārzāde und sogar Giti Khoshdel, die im Iran überwiegend als erfolgreiche Übersetzerin bekannt ist – deutet auf Vertrautheit mit der Literaturszene im Iran hin.

Geschlechtersensibilität ist ein weiteres auffallendes Merkmal von Annemarie Schimmels (translatorischem) Handeln. Als eine der wenigen Wissenschaftlerinnen im Bereich Orientalistik und Islamwissenschaft hebt sie die Spuren, Gedanken und Rollen der Frauen in islamischen Ländern von den Anfängen des Islam bis zum 20. Jahrhundert hervor, kommentiert deren Einflüsse (vgl. Schimmel 1995b) und übersetzt ausgewählte Gedichte dieser Frauen. Für Ein Buch Namens Freude (2004) wählte sie einzelne Gedichte arabisch-, türkisch-, persisch-, sindhi- und urdusprachiger Dichterinnen aus und präsentierte sie dem deutschen Leser mit kurzen Exkursen über die jeweilige Dichterin.

Im gesamten Œuvre Annemarie Schimmels findet man nur ansatzweise eine kritische und theoretisch fundierte Auseinandersetzung mit den behandelten Themen. Sie bevorzugt ästhetische Hervorrufung, (philologisch) präzises Übersetzen und informationsreiche Beschreibung der historischen und gegenwärtigen Eigenschaften, Gedanken und Grundlagen der islamischen Welt. Sie schätzt die literarische und kalligraphische Bildsprache und macht sie zum Gegenstand für das Nachdenken und die Entdeckung.[4] Dies zeigt sich auch in den von ihr ausgewählten und übersetzten Texten verschiedener Denker, Autoren und Dichter. Eine intensive Lektüre ihrer Übersetzungen kann diese Herangehensweise verdeutlichen: Als Einstieg in solche Lektüre wären u. a. zu empfehlen: die aus dem Sindhi übersetzten Märchen aus Pakistan (1980), die aus dem Persischen übersetzen Vogelgespräche von Attār (1990), die ausgewählten Gedichte aus Rumis Mathnawi (1994), die aus dem Arabischen übersetzen Gedanken Ibn Chalduns (1951), die Tierlegenden (1997) und die aus dem Türkischen übersetzten Gedichte vom 13. Jahrhundert bis heute (1973).

Der Nachlass von Annemarie Schimmel befindet sich im Archiv der Universitätsbibliothek Basel.

(Stand: Juli 2015)

 


[1] Zitate aus Annemarie Schimmels Autobiographie Morgenland und Abendland. Mein west-östliches Leben. München 2002.

[2] Vgl. ‹http://www.emma.de/artikel/islamismus-skandal-um-friedenspreistraegerin-263562›.

[3] Ab 1965 erhielt sie u. a. folgende Preise und Auszeichnungen: 1965: Friedrich-Rückert-Preis der Stadt Schweinfurt; 1965: Der Orden Sitare-ye Quaid-i Azam, Pakistan; 1975: Ehrendoktor der Universität Sindh, Pakistan; 1976: Ehrendoktor der Universität Hyderabad, Pakistan; 1977: Ehrendoktor der Quaid-i Azam-Universität Islamabad, Pakistan; 1978: Ehrendoktor der Universität Peshawar, Pakistan;1980: Johann-Heinrich-Voß-Preis; 1980-1990: Präsidentin der International Association for the History of Religion; 1981: Mitglied der Royal Dutch Academy of Letters; 1983: Ehrenhalbmond der Islamischen Republik Pakistan; 1984: Der höchste pakistanische Zivilorden Hilal-i Emtiaz; 1985: Ehrendoktor der Universität Uppsala, Schweden; 1987: Levi della Vida Medaille der University of California, USA; 1987: Mitglied der US-amerikanischen Akademie der Wissenschaften; 1988: Ehrendoktor der Selcuk Üniversitesi, Konya, Türkei; 1989: Großes Bundesverdienstkreuz; 1990: Goldene Eule der Sokratischen Gesellschaft; 1992: Dr. Leopold-Lucas-Preis der Universität Tübingen; 1994: Goldene Alexander v. Humboldt-Medaille; 1995: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels; 1996: Ägyptischer Verdienstorden für Kunst und Wissenschaft 1. Klasse; 1996: Annemarie Schimmel-Professur der Universität Bonn; 1997: Ehrenmitglied des Zentralrats der Muslime in Deutschland; 1997: International Presidential Iqbal Award; 1998: Ehrenbürgerin von Islamabad; 2001: Reuchlin-Preis der Stadt Pforzheim; 2002: Dostlik-Orden der Republik Usbekistan; 2002: Muhammad-Nafi-Tschelebi-Medienpreis; 2002: Ehrendoktor der Al-Zahra Universität, Teheran, Iran.

[4] Vgl. auch William A. Graham im Gespräch mit Katharina Schimmel Baki über Annemarie Schimmel. URL: ‹http://themysticpen.org/interviews/william_graham_interview_01/mystic_pen_graham_01.htm›.

 

Literatur:

Schimmel, A. M. (1987). Nimm eine Rose und nenne sie Lieder: Poesie der islamischen Völker. Köln.

— (1990). Der Islam. Eine Einführung. Stuttgart.

— (1992). A Two-colored Brocade. The Imagery of Persian Poetry. Carolina: University of North Carolina Press.

— (1995a). Die Zeichen Gottes: die religiöse Welt des Islam. München.

— (1995b). Meine Seele ist eine Frau. Das Weibliche Im Islam. München.

— (2002). Morgenland und Abendland. Mein west-östliches Leben. München.

 

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