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Helmut M. Braem-Übersetzerpreis

Der seit 1978 alle zwei Jahre verliehene Preis versteht sich als Auszeichnung der deutschen Übersetzung eines Prosatextes, „die als besonders herausragende Vermittlungsleistung gelten kann.“ Er erinnert an den 1977 verstorbenen Helmut M. Braem und sein Engagement für die Belange der Literaturübersetzer. Braem war viele Jahre Präsident des deutschen Übersetzerverbandes (VdÜ) und Präsidiumsmitglied des bundesdeutschen P.E.N.-Zentrums. Als Vorstandsmitglied des VS (Verband deutscher Schriftsteller) integrierte er den VdÜ als Bundessparte in den Schriftstellerverband und führte diesen 1973 mit anderen in die Gewerkschaft Druck und Papier (heute: ver.di).

    Preisträger

    • 1978 Traugott König
    • 1980 Peter Urban
    • 1982 Eva Moldenhauer
    • 1984 Toni Kienlechner
    • 1986 Karin Kersten
    • 1988 Wilfried Böhringer
    • 1990 Karin Graf
    • 1992 Verena Reichel
    • 1994 Susanne Lange
    • 1996 Dieter E. Zimmer
    • 1998 Maralde Meyer-Minnemann
    • 2000 Marcus Ingendaay
    • 2002 Maria Carlsson
    • 2004 Helga van Beuningen
    • 2006 Manfred Allié
    • 2008 Michael Walter
    • 2010 Vera Bischitzky
    • 2012 Thomas Brovot