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	<title>Drehbuchautor/in &#8211; UeLEX</title>
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	<description>Germersheimer Übersetzerlexikon</description>
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		<title>Kahn, Harry</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/kahn-harry/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 20:42:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Harry Kahn, geboren 1883 in Mainz, war bis 1933 u. a. Theater- und Filmkritiker für die Weltbühne. 1933 floh er nach Frankreich, wo er am Pariser Tageblatt mitwirkte. Zu Beginn des Krieges wurde er in Frankreich interniert, 1942 (oder 1943?) gelangte er in die Schweiz. Von Kahn sind nach Ende des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Übersetzungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[    <div class="uelex-redaktionelles">
        <p class="uelex-redaktionelles-header" id="uelex-redaktionelles-id">Vorbemerkung der Redaktion
            

<p>Dieses Biogramm entstand im Rahmen des deutsch-österreichisch-schweizerischen Forschungsprojekts&nbsp;<em><a href="https://uelex.de/neuigkeiten/#2025">Post-Exil: Trans (2025-2027)</a></em>.</p>


        </p>
    </div>


<p>Harry Kahn, geboren 1883 in Mainz, war bis 1933 u. a. Theater- und Filmkritiker für die <em>Weltbühne</em>. 1933 floh er nach Frankreich, wo er am <em>Pariser Tageblatt</em> mitwirkte. Zu Beginn des Krieges wurde er in Frankreich interniert, 1942 (oder 1943?) gelangte er in die Schweiz.</p>



<p>Von Kahn sind nach Ende des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Übersetzungen vor allem zeitgenössischer amerikanischer Romane erschienen, zunächst in schweizer, dann zunehmend auch in westdeutschen Verlagen: Dos Passos, Faulkner, Lewis, Steinbeck usw.</p>



<p>Seine Vertrautheit mit Sprache und Kultur der USA könnte von einem frühen Aufenthalt in den Staaten herrühren. Dass er mit dem Auswandern nach Amerika vertraut war, zeigt seine 1917 erschienene, an Johann Peter Hebels <em>Kannitverstan </em>erinnernde Erzählung <em>Amerika</em>.</p>



<p>Unter dem Pseudonym Karl Hertig veröffentlichte Kahn Übersetzungen aus dem Französischen.</p>
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		<title>Sahl, Hans</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/sahl-hans/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 15:50:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hans Sahl hat erst im amerikanischen Exil mit dem Übersetzen begonnen. Er wurde dann jedoch zu einem der erfolgreichsten Nachexil-Übersetzer, dank seiner durch viele Jahre auf vielen Bühnen gespielten Dramenübersetzungen (Thornton Wilder, Tennessee Williams, Maxwell Anderson, Arthur Miller, John Osborne). Manche Stücke wurden nur als Bühnenmanuskript gedruckt, andere erzielten auch als Buchausgaben sehr hohe Auflagen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[    <div class="uelex-redaktionelles">
        <p class="uelex-redaktionelles-header" id="uelex-redaktionelles-id">Vorbemerkung der Redaktion
            

<p>Dieses Biogramm entstand im Rahmen des deutsch-österreichisch-schweizerischen Forschungsprojekts <em><a href="https://uelex.de/neuigkeiten/#2025" data-type="link" data-id="https://uelex.de/neuigkeiten/#2025">Post-Exil: Trans (2025-2027)</a></em>.</p>


        </p>
    </div>


<p>Hans Sahl hat erst im amerikanischen Exil mit dem Übersetzen begonnen. Er wurde dann jedoch zu einem der erfolgreichsten Nachexil-Übersetzer, dank seiner durch viele Jahre auf vielen Bühnen gespielten Dramenübersetzungen (Thornton Wilder, Tennessee Williams, Maxwell Anderson, Arthur Miller, John Osborne). Manche Stücke wurden nur als Bühnenmanuskript gedruckt, andere erzielten auch als Buchausgaben sehr hohe Auflagen, z. B. wurde Thornton Wilders <em>Unsere kleine Stadt</em> als Fischer-Taschenbuch zwischen 1974 und 1994 in 234 Tausend Exemplaren verkauft.</p>



<p>Sahl kehrte 1953 vorübergehend in die Bundesrepublik zurück, wurde 1954 zum Treffen der Gruppe 47 eingeladen, kehrte aber 1958 in die USA zurück.</p>



<p>Wichtig für sein Nachexil ist auch die Tätigkeit als New Yorker Kulturkorrespondent u. a. für die <em>Neue Zürcher Zeitung</em>, die <em>Süddeutsche Zeitung</em> und die <em>Welt</em>.</p>
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		<title>Spiel, Hilde</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/spiel-hilde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 19:53:41 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[    <div class="uelex-redaktionelles">
        <p class="uelex-redaktionelles-header" id="uelex-redaktionelles-id">Vorbemerkung der Redaktion
            

<p>Dieses Prosopogramm entstand im Rahmen des deutsch-österreichisch-schweizerischen Forschungsprojekts <em>Post-Exil: Trans (2025-2027)</em>.</p>


        </p>
    </div>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Kuba (Kurt Barthel)</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/kuba-kurt-barthel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 22:28:12 +0000</pubDate>
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		<title>Weinert, Erich (Version 1.0)</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/weinert-erich-version-1-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 22:42:07 +0000</pubDate>
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		<title>Hermlin, Stephan</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/hermlin-stephan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 13:23:06 +0000</pubDate>
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		<title>Stern, Kurt</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/stern-kurt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 15:44:29 +0000</pubDate>
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		<title>Flierl, Resi</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/resi-flierl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 10:47:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Resi Flierl1Im Mitgliederverzeichnis der RSK (1942: 55) ist eine Therese Flier aufgeführt, wohnhaft Mohrenstraße 25, Berlin W 8; ich gehe davon aus, dass Therese F. und Resi F. dieselbe Person sind., als Tochter eines österreichischen sozialistischen Journalisten 1913 im polnischen Łódź geboren, lebte seit 1919 in Berlin. Ihre schriftstellerische Laufbahn begann sie mit Arbeiten für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Resi Flierl<span class="oes-note oes-popup" data-fn="4"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup4">4</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="4">Im Mitgliederverzeichnis der RSK (1942: 55) ist eine Therese Flier aufgeführt, wohnhaft Mohrenstraße 25, Berlin W 8; ich gehe davon aus, dass Therese F. und Resi F. dieselbe Person sind.</span>, als Tochter eines österreichischen sozialistischen Journalisten 1913 im polnischen Łódź geboren, lebte seit 1919 in Berlin. Ihre schriftstellerische Laufbahn begann sie mit Arbeiten für Feuilletons, 1938 erschienen in Leipzig ihre Romane <em>Laß Dir&#8217;s gut gehen, Viki</em> und <em>Gröll&#8217;s bunte Sippe</em>, 1939 folgte der Roman <em>Nie endet der Traum</em> und dann gab es in Zeitungen und Zeitschriften des „Dritten Reiches“ die Unterhaltungsromane <em>Mein Bruder Alexander</em> und <em>Mein Mann Maximilian</em>.<span class="oes-note oes-popup" data-fn="5"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup5">5</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="5">Für <em>Mein Bruder Alexander</em> sowie für <em>Das verliebte Ehepaar</em> verzeichnet der DNB-Katalog (Standort Leipzig) zwei bei Kaiser in Böhmisch-Leipa 1944 erschienene „Wehrmachtausgabe[n], für das Sortiment nicht erhältlich“.</span></p>



<p>Nach 1945 schrieb Flierl für in der SBZ gegründete Zeitungen (<em>Neues Deutschland</em>, <em>Tägliche Rundschau</em>, <em>Berliner Zeitung</em> u. a.) sowie für Schulbücher. 1948 erschien ihre Novelle <em>Das Leben erwacht</em>. Sie heiratete den „antifaschistischen Widerstandskämpfer und Journalisten <a href="https://uelex.de/uebersetzer/betzer-eugen/" data-type="uelex_article" data-id="2010300">Eugen Betzer</a>“ (DDR 1974: 144)<span class="oes-note oes-popup" data-fn="6"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup6">6</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="6">In der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (Berlin) befindet sich der Nachlass von <a href="https://uelex.de/uebersetzer/betzer-eugen/" data-type="uelex_article" data-id="2010300">Eugen Betzer</a> (Sign. BA SAPMO, NY 4267) mit der Laufzeit 1933–1970. Als Beruf Betzers wird angegeben: Bergmann, Redakteur, Dolmetscher. Verwiesen wird ferner auf „Materialien aus der Emigration, v. a. vom Freien Deutschen Kulturbund“. Zu dem Hinweis auf das Exil passt der Katalogeintrag der DNB, wonach Betzer das Jugendbuch <em>Charlie Chaplins Parade </em>(1955) aus dem Englischen übersetzt hat.</span> und verlegte ihren Wohnsitz 1950 von West-Berlin nach Ost-Berlin, wo sie als freischaffende Schriftstellerin und Übersetzerin arbeiten konnte. Besonders erfolgreich wurde ihr 1967 im Altberliner Verlag Groszer erschienenes Kinderbuch <em>Dörte</em> (5. Auflage 1980). Resi Flierl starb am 12. Juli 1985 in Berlin.</p>



<p>Flierls Übersetzungen sind translationshistorisch auch dadurch interessant, dass sie durchweg in Zusammenarbeit mit jeweils einer weiteren Person entstanden sind. In den Übersetzungen aus dem Polnischen wird stets auch Agnes Flierl (ihre Schwester oder ihre Mutter?) genannt, in den Übersetzungen aus dem Ungarischen <a href="https://uelex.de/uebersetzer/ita-szent-ivanyi/" data-type="uelex_article" data-id="2009774">Ita Szent-Iványi</a>.</p>
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		<title>Weiss, Peter</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/peter-weiss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 22:17:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Rühmkorf, Peter</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/peter-ruehmkorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 20:19:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nur einmal ist der westdeutsche Lyriker, Essayist und Dramatiker Peter Rühmkorf in größerem Umfang als Übersetzer hervorgetreten: 1975 als Nachdichter mittelhochdeutscher Verse für seinen Essayband Walther von der Vogelweide, Klopstock und ich. Bei seinen Bemühungen um die gut 750 Jahre alten Texte ging es Rühmkorf um eine „parteiische Vereinnahmung“ Walthers, die die „Neuauswahl und Übersetzung“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nur einmal ist der westdeutsche Lyriker, Essayist und Dramatiker Peter Rühmkorf in größerem Umfang als Übersetzer hervorgetreten: 1975 als Nachdichter mittelhochdeutscher Verse für seinen Essayband <em>Walther von der Vogelweide, Klopstock und ich</em>. Bei seinen Bemühungen um die gut 750 Jahre alten Texte ging es Rühmkorf um eine „parteiische Vereinnahmung“ Walthers, die die „Neuauswahl und Übersetzung“ bestimmt habe.</p>
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