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	<title>China &#8211; UeLEX</title>
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	<description>Germersheimer Übersetzerlexikon</description>
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		<title>Braun, Otto (1900-1974) (Version 1.0)</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/braun-otto-1900-1974-version-1-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 14:43:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[Die UeLEX-Redaktion sucht jemanden, der zu Otto Braun als Übersetzer ein Biogramm oder sogar ein ausführlicheres Porträt erstellen möchte.]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>[Die UeLEX-Redaktion sucht jemanden, der zu Otto Braun als Übersetzer ein Biogramm oder sogar ein ausführlicheres Porträt erstellen möchte.]</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zhao, Käthe</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/zhao-kaethe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 22:25:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Lebensweg von Käthe Zhao steht exemplarisch für eine Generation von Intellektuellen, die aufgrund der politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts ihre persönliche und berufliche Heimat in einem anderen Land fanden. Als Lehrerin, Übersetzerin und Vermittlerin zwischen zwei Kulturen trug sie über mehrere Jahrzehnte hinweg dazu bei, dass die deutsche Sprache und Literatur in China fest [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[    <div class="uelex-redaktionelles">
        <p class="uelex-redaktionelles-header" id="uelex-redaktionelles-id">Vorbemerkung der Redaktion
            

<p>Dieses Porträt entstand im Rahmen des deutsch-österreichisch-schweizerischen Forschungsprojekts <a href="https://uelex.de/neuigkeiten/#2025"><em>Post-Exil: Trans (2025-2027)</em>.</a></p>


        </p>
    </div>


<p>Der Lebensweg von Käthe Zhao steht exemplarisch für eine Generation von Intellektuellen, die aufgrund der politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts ihre persönliche und berufliche Heimat in einem anderen Land fanden. Als Lehrerin, Übersetzerin und Vermittlerin zwischen zwei Kulturen trug sie über mehrere Jahrzehnte hinweg dazu bei, dass die deutsche Sprache und Literatur in China fest verankert wurden und chinesische Kultur durch Übersetzungen nach Deutschland vermittelt wurde. Ihre Arbeit ist ein Beispiel für kulturelle Pionierarbeit sowie für die Kraft individueller Resilienz und interkultureller Verständigung.<span class="oes-note oes-popup" data-fn="4"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup4">4</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="4">Vom 26. Mai bis zum 22. Juni 2011 veranstaltete das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin eine Ausstellung über das Leben von Käthe Zhao. Diese wurde in Kooperation mit dem Zentrum für Deutschlandstudien an der Peking-Universität organisiert, an der Käthe Zhao viele Jahre lang tätig war. Im Rahmen der Ausstellung entstand eine biografische Skizze mit zahlreichen Fotos, jedoch ohne Nennung des Verfassers bzw. der Verfasserin. Vermutlich handelt es sich um die Organisatorin dieser Ausstellung und zwischenzeitliche Leiterin des Konfuzius-Instituts in Berlin, Dagmar Yu-Dembski. Dank der Unterstützung des Archivpädagogen Dr.&nbsp;Thomas&nbsp;Lange, der als DAAD-Lektor in den&nbsp;1980er Jahren in Peking arbeitete, konnte ich die Unterlagen im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt einsehen. Das Gespräch mit&nbsp;Thomas&nbsp;Lange&nbsp;und seiner Frau Annette&nbsp;Lange&nbsp;vermittelte mir ein lebendiges Bild des Lebens und Wirkens von&nbsp;Käthe Zhao in dieser Zeit. Bereits im Jahr 2010 hatte die Peking-Universität als ihre Arbeitgeberin eine Gedenkausstellung zu Käthe Zhao organisiert und ihre Biografie in einem Sammelband über Lebensgeschichten ausländischer Dozierender veröffentlicht. Die biografische Skizze aus der Berliner Ausstellung und die von der Peking-Universität verfasste Biografie weisen jedoch in einzelnen Details Unterschiede auf, etwa hinsichtlich ihres akademischen Abschlusses oder des Jahres ihrer Eheschließung. Ich werde beide Biografien vergleichend heranziehen, bei abweichenden Angaben eine vorsichtige Vermutung anstellen und die Informationen durch weitere Quellen ergänzen.</span></p>



<p>Käthe Zhao wurde im September 1906 in Berlin als Käthe Starkloff-Linke geboren. Ab 1927 studierte sie zunächst zwei Semester in Berlin, wo sie unter anderem einen Chinesischkurs an der Friedrich-Wilhelms-Universität belegte. Anschließend setzte sie ihr Studium der Philologie, Geschichte, Theologie und Philosophie in Heidelberg und Göttingen fort und legte 1934 in Göttingen das Staatsexamen für das höhere Lehramt ab. Ihr Referendariat begann sie in Berlin-Schöneberg. Als sie die von den Nationalsozialisten eingeführten Schulbücher kritisierte, wurde sie aus dem Schuldienst entlassen. Im Jahr 1935 half sie jüdischen Freunden und deren Kindern, sich in ihrer Wohnung zu verstecken und vor der Verfolgung nach England zu fliehen. Aufgrund einer Denunziation wurde sie von der Gestapo verhaftet.<span class="oes-note oes-popup" data-fn="5"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup5">5</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="5">Vgl. Ausstellung des Konfuzius-Instituts an der Freien Universität Berlin 2011.</span></p>



<p>Danach unterrichtete sie als Sprachlehrerin für Deutsch am Deutschen Institut für Ausländer in Berlin. Außerdem gab sie regelmäßig Einzelunterricht für chinesische Studenten. Der chinesische Physiker und spätere Vizepräsident der Tsinghua-Universität, Zhang Wei, kam 1938 nach Berlin und lernte intensiv Deutsch bei ihr. Er erinnerte sich später lebhaft an den Unterricht bei Käthe Zhao:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Frau Linke unterrichtete mit flexiblen und vielfältigen Methoden und stellte hohe Anforderungen. Jeden Morgen gab sie mir eine Stunde Nachhilfe. Zuerst korrigierte sie meine Hausaufgaben und erklärte Grammatik, dann folgte die Besprechung neuer Lektionen und schließlich ein zehnminütiges Gespräch. Bevor der Unterricht endete, gab sie neue Hausaufgaben auf. Diese Aufgaben beschäftigten mich den ganzen Tag. Unter ihrem strengen Unterricht lernte ich drei Monate lang intensiv die Grundlagen der Grammatik und baute meinen Wortschatz auf. Als das neue Schuljahr begann, konnte ich mich reibungslos für den Unterricht einschreiben. Trotzdem besuchte ich weiterhin zweimal pro Woche ihren Unterricht. So hielt ich ein Jahr lang durch und legte eine solide Grundlage (Zhang 1999; eigene Übersetzung).</p>



<p></p>
</blockquote>



<p>Käthe Zhao pflegte in dieser Zeit einen regen Kontakt zum Kreis chinesischer Studierender in Berlin. Auf ihren Vorschlag hin fand jeden Samstag ein „Deutschabend“ unter chinesischen Studenten statt, zu dem auch einige deutsche Studierende sowie Käthe Zhao selbst kamen (vgl. Zhang 1999). Im Jahr 1938 lernte sie den Metallwissenschaftler Xilin Zhao (1913–1992) kennen, der an einer Universität in Berlin studierte und forschte. Die beiden verliebten sich, heirateten und bekamen während des Krieges zwei Kinder.</p>



<p>Nach dem Krieg folgte Käthe Zhao 1947 ihrem Mann nach China. Das Paar unterrichtete an chinesischen Universitäten – er im Fach Metallbearbeitung, sie in der Fremdsprachenabteilung. In den Jahren 1947 und 1948 übernahm Käthe Zhao an der Beiyang-Universität in Tianjin die Lehrtätigkeit für Deutsch, Französisch und Russisch. Später unterrichtete sie Russisch an der Tsinghua-Universität. &nbsp;Ab 1954 war Käthe Zhao in der Germanistikabteilung der Peking-Universität tätig, wo sie bis zu ihrer Pensionierung arbeitete (vgl. Wang 2012: 118–119).</p>



<p>Käthe Zhao gehörte zu den ersten Ausländern, die in den 1950er Jahren die chinesische Staatsangehörigkeit erhielten. Wie viele andere internationale Familien in China erlebte auch sie die erbitterten politischen Umbrüche jener Zeit. Ihr Mann, Xilin Zhao, war über mehrere Jahre hinweg von politischen Kampagnen betroffen: 1957 wurde er als „Rechtsabweichler“ eingestuft, von seiner Lehrtätigkeit entbunden und an die Bibliothek versetzt. Während der Kulturrevolution musste er als Intellektueller körperliche Arbeit verrichten. Erst nach dem Ende der Kulturrevolution im Jahr 1978 konnte er wieder in die Lehre und Forschung zurückkehren (vgl. University of Science and Technology Beijing 2021: 235–263).</p>



<p>Neben ihrer Lehrtätigkeit an der neu gegründeten Deutschabteilung übernahm Käthe Zhao auch grundlegende Aufgaben beim Aufbau des Germanistikstudiums in China. Gemeinsam mit anderen Dozenten konzipierte sie Lehrpläne und Lehrmaterialien für verschiedene Jahrgänge des jungen Studiengangs und bildete Nachwuchslehrkräfte aus. Diese Bemühungen legten eine wichtige Grundlage für die Didaktik und das Studium der Germanistik in China. Zwei von ihr mitverfasste Lehrwerke, <em>Deutsch für Naturwissenschaften und Technik</em> sowie <em>Universitätsdeutsch, </em>wurden mehrfach aufgelegt und von mehreren Generationen von Deutschlernenden in China verwendet (vgl. Wang 2012: 120–121).</p>



<p>Ein weiterer Aspekt, der in den Erinnerungstexten häufig erwähnt wird, ist ihre menschliche Wärme. Oft wird gesagt, sie habe ihre Studenten wie eigene Kinder behandelt. Ihr Student Xinshan Zhao erinnerte sich noch Jahrzehnte später daran, wie sie sich um die Studierenden kümmerte (vgl. Zhao 2004: 250–254). </p>



<p>Neben ihre Tätigkeit als Universitätslehrerin engagierte sich Käthe Zhao auch intensiv im Bereich Übersetzungen. Als deutschsprachige Muttersprachlerin in China war sie oft an Übersetzungsaufgaben im Verlag für fremdsprachige Literatur in Peking beteiligt. In der Deutschabteilung des Verlags waren mehrere Muttersprachler als Übersetzer angestellt. Gelegentlich wurden Aufträge auch an weitere Muttersprachler vergeben, etwa an <a href="https://uelex.de/uebersetzer/schwarz-ernst-1916-2003/" data-type="uelex_article" data-id="2003245">Ernst Schwarz</a> und <a href="https://uelex.de/uebersetzer/huengsberg-peter/" data-type="uelex_article" data-id="2007693">Peter Hüngsberg</a>, die in den 1950er Jahren ebenfalls als Dozenten an chinesischen Universitäten tätig waren. Für den Fremdsprachenverlag übersetzte Käthe Zhao im Jahr 1957 eine Sammlung von 61 chinesischen Fabeln aus dem 3. und 4. Jahrhundert. Chinesische Fabeln aus dem Altertum sind kurze, lehrhafte Erzählungen, in denen menschliche Eigenschaften häufig durch Tiere oder symbolische Figuren dargestellt werden. Im Jahr 1961 wurde die Sammlung in Zusammenarbeit mit Senta Lewin um 121 weitere Fabeln erweitert. Eine Auswahl daraus wurde 1963 vom Reclam Verlag in Leipzig veröffentlicht; die Sinologin Eva Müller verfasste das Nachwort. Diese Reclam-Ausgabe erschien insgesamt in acht Auflagen. In einer Rezension wurde dieses Buch so besprochen: „It is a good selection intended for the general public.“<span class="oes-note oes-popup" data-fn="6"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup6">6</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="6">Review of&nbsp;<em>Altchinesische Fabeln</em>, by K. Zhao &amp; S. Lewin. (1980).&nbsp;<em>Chinese Literature: Essays, Articles, Reviews (CLEAR)</em>,&nbsp;<em>2</em>(2), 240–240. https://doi.org/10.2307/823536.</span></p>



<p>Zu den weiteren von Käthe Zhao übersetzten Büchern zählen vor allem Sachbücher: <em>Peking gestern und heute</em> (1957), <em>Die Erbauer des Ming-Gräber-Stausees</em> (1959) sowie in den 1980er Jahren mehrere Werke über chinesische Kultur, zum Beispiel Qigong oder die Große Mauer, und ein Lehrbuch für Chinesisch. Bemerkenswert ist, dass sie bei zwei Übersetzungen über Wissenschaft und Technik im alten China (1989 und 2001) mit ihrem Mann zusammenarbeitete. Nach seiner Rehabilitierung arbeitete Xilin Zhao neben seiner Forschung auch aktiv im wissenschaftlichen Austausch mit Deutschland und übersetzte deutschsprachige metallwissenschaftliche Fachliteratur ins Chinesische. Beim Übersetzen konnte das chinesisch-deutsche Ehepaar beider Sprach- und Fachkenntnisse verbinden.</p>



<p>Käthe Zhao übersetzte außerdem für die Zeitschrift <em>Peking Rundschau</em> und war an der Übersetzung und Redaktion von Maos Schriften beteiligt. In solchen Publikationen wurden die Namen der Übersetzer nicht genannt. In der Berliner Ausstellung wurden mehrere Fotos von ihr zusammen mit Kollegen aus dem Verlag für fremdsprachige Literatur gezeigt, die bei einem Ausflug aufgenommen wurden und eine harmonische Beziehung untereinander zeigen.</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zaisser, Else</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/zaisser-else/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 07:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Else Zaissers Leben ist auch durch übersetzerische Arbeit geprägt. Sie hat Mitte der 1930er Jahre in der Sowjetunion Deutsch als Fremdsprache unterichtet, wurde 1939 Lehrstuhlleiterin an der Übersetzerfakultät der Parteihochschule der KPdSU(B) und 1942 Übersetzerin beim Moskauer Rundfunk und bei TASS. Nach ihrer Remigration in die SBZ bzw. DDR hat sie als Bildungspolitikerin, Verlagslektorin (Volk [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[    <div class="uelex-redaktionelles">
        <p class="uelex-redaktionelles-header" id="uelex-redaktionelles-id">Vorbemerkung der Redaktion
            

<p>Dieses Prosopogramm entstand im Rahmen des deutsch-österreichisch-schweizerischen Forschungsprojekts <em><a href="https://uelex.de/neuigkeiten/#2025" data-type="link" data-id="https://uelex.de/neuigkeiten/#2025">Post-Exil: Trans (2025-2027)</a></em>.</p>


        </p>
    </div>


<p>Else Zaissers Leben ist auch durch übersetzerische Arbeit geprägt. Sie hat Mitte der 1930er Jahre in der Sowjetunion Deutsch als Fremdsprache unterichtet, wurde 1939 Lehrstuhlleiterin an der Übersetzerfakultät der Parteihochschule der KPdSU(B) und 1942 Übersetzerin beim Moskauer Rundfunk und bei TASS. Nach ihrer Remigration in die SBZ bzw. DDR hat sie als Bildungspolitikerin, Verlagslektorin (Volk und Wissen) sowie (freischaffende) Übersetzerin in erheblichem Umfang für die Rezeption sowjetrussischer pädagogischer Sach- und Fachliteratur (etwa der Schriften von Krupskaja und Makarenko) gewirkt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schnack, Elisabeth</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/schnack-elisabeth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 17:04:46 +0000</pubDate>
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		<title>Kibat, Otto</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/kibat-otto/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2024 09:19:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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		<item>
		<title>Weiskopf, F.C.</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/weiskopf-f-c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2024 22:09:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Kautz, Ulrich</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/kautz-ulrich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 17:05:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hamburger, Maik</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/maik-hamburger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 21:20:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Maik Hamburger gehörte zu den bedeutendsten Shakespeare-Kennern Deutschlands. Er übersetzte (oft in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Adolf Dresen) 15 Shakespeare-Dramen, außerdem Stücke von Sean O’Casey, Arthur Miller und Tennesee Williams. Gemeinsam mit Christa Schuenke erarbeitete er für den Leipziger Reclam-Verlag einen Band form- und tonbewahrender Nachdichtungen der Satiren, Elegien, Lieder, Sonette und Versbriefe John Donnes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Maik Hamburger gehörte zu den bedeutendsten Shakespeare-Kennern Deutschlands. Er übersetzte (oft in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Adolf Dresen) 15 Shakespeare-Dramen, außerdem Stücke von Sean O’Casey, Arthur Miller und Tennesee Williams. Gemeinsam mit Christa Schuenke erarbeitete er für den Leipziger Reclam-Verlag einen Band form- und tonbewahrender Nachdichtungen der Satiren, Elegien, Lieder, Sonette und Versbriefe John Donnes (1572–1631): <em>Zwar ist auch Dichtung Sünde</em>.<span class="oes-note oes-popup" data-fn="4"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup4">4</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="4">Im Vorwort zu der Ausgabe schreibt Hamburger: „Eine Übersetzung läßt sich nach Friedrich Dieckmann annährend definieren als &#8218;eine Annäherung an den an seiner Form haftenden Sinn des Originals mit den Mitteln einer anderen Sprache&#8216;. Die beiden Übersetzer dieses Bandes haben, sich ständig gegenseitig beratschlagend, aber unter Erhaltung des notwendig subjektiven Herangehens, eine solche Annäherung versucht.“ (Hamburger 1982: 18)</span> 30 Jahre lang war er Dramaturg des Deutschen Theaters in Berlin, wo er an der Produktion deutscher, englischer, amerikanischer und spanischer klassischer und zeitgenössischer Stücke beteiligt war.</p>



<p>Als Theaterwissenschaftler unterrichtete er in Berlin (Humboldt-Universität, Schauspielschule Ernst Busch, Universität der Künste), Leipzig und Graz, Gastdozenturen führten ihn nach England, in die USA und nach Kanada. Für Wilhelm Hortmanns <em>Shakespeare on the German Stage. The twentieth century </em>(Cambridge University Press 1998) steuerte er das Kapitel <em>Shakespeare on stage in the German Democratic Republic</em> bei. Gemeinsam mit dem Theaterwissenschaftler Simon Williams (University of California) gab er 2008 den Sammelband <em>A History of German Theatre</em> heraus. Neben seinen Arbeiten für und über das Theater veröffentlichte er 2010 Aufzeichnungen seines langjährigen Freundes Dresen sowie 2012 den in den 1970er Jahren entstandenen Bericht seines Vaters, des Architekten Rudolf Hamburger, über dessen Lagerhaft in der Sowjetunion (vgl. Hamburger 2012).<span class="oes-note oes-popup" data-fn="5"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup5">5</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="5">Die Zeitschrift <em>Sinn und Form</em> brachte 2012 einen Auszug aus dem Bericht, als Buch erschien 2013 bei Siedler in München: Rudolf Hamburger: <em>Zehn Jahre Lager. Als deutscher Kommunist im sowjetischen Gulag. Ein Bericht.</em> Hg. von Maik Hamburger. 240 S.</span></p>



<p>Michael Pitt „Maik“ Hamburger wurde 1931 in Shanghai geboren und verbrachte seine Kindheit als Sohn des für die Sowjetunion als „Kundschafter“ bzw. Geheimdienstagenten arbeitenden Ehepaars Rudolf Hamburger (1903–1980) und Ursula Maria Hamburger (1907–2000)<span class="oes-note oes-popup" data-fn="6"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup6">6</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="6">Geb. Kuczynski, Deckname „Sonja“, Pseudonym als Schriftstellerin: Ruth Werner (vgl. Hamburger 2019).</span> in China, der Tschechoslowakei, Danzig, Polen, der Schweiz und – von 1940 bis 1951 – in England. Dort ging Maik Hamburger in Oxford zur Schule und begann in Aberdeen ein Physikstudium. 1951 folgte er seiner Mutter in die DDR. Wie der mehrfache Ortswechel den „Vorzug der Vielsprachigkeit“ mit sich brachte, hat er 2006 in einem Gespräch geschildert:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>In China lernte ich zu Hause Deutsch, bei meiner Ammah und beim Spielen mit Straßenkindern Chinesisch. [&#8230;] In Polen hatte ich bei Jugendbanden einen schweren Stand, weil ich fremd und bürgerlich war. Während ich zu Hause deutsch lesen und schreiben lernte, schnappte ich deren polnischen Gassenjargon auf; als ich gerade begann zur Bande zu zählen, siedelten wir in die Schweiz über. Zum Glück wurde ich dort nicht mit Schwyzerdütsch konfrontiert – was dann passiert wäre, möchte ich mir lieber nicht ausmalen. So besuchte ich in Caux eine francophone Schule, die Deutsch als Zweitsprache lehrte, später eine englische Internatsschule in Glion mit Französisch als Zweitfach. Mit zehn kam ich nach England. [&#8230;] Bis ich schließlich mit zwanzig in die DDR kam. Da ich mich in England geweigert hatte Deutsch zu sprechen, Deutsch war ja der Feind, brachte ich das Vokabular eines Zehnjährigen mit. Aber auch ein sehr scharfes Gehör für falsche Töne; ich hatte ja die Sprachverhunzung der Nazis nicht mitgemacht. (Hamburger 2006: 356)</p>
</blockquote>



<p>Das in England begonnene Physik-Studium setzte Hamburger in Leipzig fort. Dort engagierte er sich auch für die Studentenbühne und lernte dabei den späteren Regisseur Adolf Dresen kennen. Nach Tätigkeiten als Journalist und Übersetzer (1956–1966) wurde er bis 1996 Mitarbeiter am Deutschen Theater Berlin. In den beiden kommenden Jahrzehnten entstanden seine theaterhistorischen Veröffentlichungen. Als Freund und Mentor begleitete er von 2015 bis 2019 die Aufführungen des Potsdamer <em>Neuen Globe Theaters</em> (vgl. Schrickel / Erfurth 2020). Maik Hamburger starb 2020 im Alter von 88 Jahren in Berlin.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hüngsberg, Peter</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/huengsberg-peter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 16:24:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Peter Hüngsberg, geboren 1909 in Essen, wurde katholisch sozialisiert – u. a. im Sankt Josefshaus in Wettringen. Nach dem Abitur beschloss er Priester bei den Steyler Missionaren zu werden. Sein Noviziat begann im Mai 1933 in Sankt Augustin bei Bonn, die ersten zeitlichen Gelübde legte er 1935, die Ewigen Gelübde 1938 ab. Es folgte 1938/39 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Peter Hüngsberg, geboren 1909 in Essen, wurde katholisch sozialisiert – u. a. im Sankt Josefshaus in Wettringen. Nach dem Abitur beschloss er Priester bei den Steyler Missionaren zu werden. Sein Noviziat begann im Mai 1933 in Sankt Augustin bei Bonn, die ersten zeitlichen Gelübde legte er 1935, die Ewigen Gelübde 1938 ab. Es folgte 1938/39 eine Ausbildung für Fernostmissionare im Missionshaus Sankt Gabriel in Maria Enzersdorf bei Wien. Dort wurde er am 24. August 1939 auch zum Priester geweiht.</p>



<p>1940 schickte ihn sein Orden nach China an die Katholische Fu-Jen-Universität in Peking. Zunächst arbeitete er als Erzieher für die Mittelschule der Universität, später wurde er Kurator der Universität. Über die Anfangsschwierigkeiten schrieb er in einem Brief vom 27. Januar 1941:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Heute ist Chinesisch-Neujahr, der höchste Feiertag der Chinesen, der auch von uns mit ei­nem schulfreien Tag mitbegangen wird. [&#8230;] Unlängst habe ich meine Bestimmung für mein spezielles Arbeitsgebiet erhalten. Ich kom­me demnach nicht hauptamtlich in den Univer­sitätsbetrieb, sondern in die Erziehung unserer Mittelschüler und Leitung der Mittelschule. Ab Herbst habe ich mitzuarbeiten. Ich weiß nicht, ob Du Dir vorstellen kannst, was es heißt, mit zwei Patres für 450 und mehr Jungen und gegen 50 Lehrer sorgen zu müssen. Die Arbeit an sich ist nicht einmal das Schlimmste. Die Sprache ist unser Kreuz und wird es immer bleiben. Alle Fremdsprachen, die ich früher lernte, sind im Vergleich zum Chinesischen Kinderei. Wäre ich nur Lehrer, dann könnte ich mich in der Hauptsache mit Englisch durchhelfen. Als Erzieher komme ich ohne Chinesisch aber gar nicht zu­recht. Folge davon ist, daß jede Stunde des Ta­ges damit ausgefüllt ist, Chinesisch zu lernen. Und wir haben die Aussicht, daß das niemals aufhören wird; weil selbst die Chinesen immer wieder an ihrer Sprache herumlernen müssen, wie wir etwa am Französischen oder Englischen. Wären die Chinesen nicht ein so ungemein höf­liches Volk, würden wir verzweifeln müssen, bei unseren fortgesetzten Blamagen. Aber da ist nun einmal nichts dran zu ändern. Vielleicht ist die­se lebenslängliche Verdemütigung notwendig, um diesem bildungsstolzen Volke die Heilsgna­de zu erwerben. (Stücker 2000)</p>
</blockquote>



<p>1948, vor dem Sieg der Kommunistischen Partei Chinas im Bürgerkrieg, reiste Hüngsberg im Auftrag der Universität zweimal nach Taiwan, um dort Grundstücke für die Hochschule zu erwerben. Die Universität beschloss jedoch, vorerst in Peking zu bleiben. Nach der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 kam es zu Konflikten zwischen der katholischen Kirche und den chinesischen Bildungsbehörden über die Verwaltung und den Lehrbetrieb der Universität. 1950 wurden mehrere ausländische Mitarbeiter unter dem Vorwurf der Beihilfe zur Spionage verhaftet. Die Fu-Jen-Universität wurde 1952 in eine andere Hochschule integriert, womit ihre Geschichte in Peking endete.</p>



<p>Hüngsberg verbrachte sechs Jahre in Haft. Nach seiner Entlassung erhielt er eine Stelle als Deutschlehrer am Fremdspracheninstitut in Peking. Neben seiner Lehrtätigkeit übersetzte er für den Pekinger Verlag für fremdsprachige Literatur mehrere chinesische Bücher ins Deutsche, wobei er manchmal das Pseudonym Li Ming benutzte,<span class="oes-note oes-popup" data-fn="2"><a href="javascript:void(0)"><sup id="popup2">2</sup></a></span><span class="oes_note_popup oes-popup__popup" data-fn="2">So z.B. in dem 1962 erschienenen Band <em>Chinas Völker erzählen. Fünfte Folge. </em>Peking: Verlag für fremdsprachige Literatur, 126 S.</span> um seine ihn kompromittierende Vergangenheit zu verbergen. Weitere Übersetzungen aus dem Chinesischen erschienen im Greifenverlag in der DDR, im Verlag der Steyler Missionare in Österreich sowie in der Schweiz. Mehrfach aufgelegt wurde in Peking seine Übersetzung der Autobiographie <em>Pu Yi – Der letzte Kaiser von China</em>.</p>



<p>Seine translatorische Hauptschaffensperiode lag zwischen Ende der 1950er und Mitte der 60er Jahre. 1977 verließ er die Ordensgemeinschaft der Missionare und siedelte nach Australien über, wo er im Frühjahr 1988 in Sydney verstarb.</p>
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		<title>Schwarz, Ernst (1916-2003)</title>
		<link>https://uelex.de/uebersetzer/schwarz-ernst-1916-2003/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kelletat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2022 16:34:49 +0000</pubDate>
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