Kommentar
S. 5f.: Konstantin Kaiser: Vorwort
S. 7f.: Paul Rosdy: Vorwort.
S. 258–265: Susanne Alge: Elisabeth Freundlich 1906–2001.
S. 266–286: Jaroslaw Hryzak: Nachwort.
S. 287–302: Moyshe-Leib Kolesnik, Rabbi von Stanislau und der Region (Iwano-Frankiwsk) im Gespräch mit Paul Rosdy und Halyna Petrosanyak.
Zum Problematischen des dieser Neuausgabe beigefügten Nachworts des ukrainischen Historikers Hryzak vgl. die Rezension von Erich Hackl in Die Presse, 17. Dezember 2016 (auch online: https://www.diepresse.com/5135356/in-bausch-und-bogen): „Hryzak weiß von Freundlich nur das, was er in Wikipedia über sie fand. Ungehalten darüber, dass sie ukrainische Nationalisten so darstellt, wie sie großteils leider gewesen sind, nämlich als Nazikollaborateure, versucht er Freundlich zu delegitimieren: weil sie Antifaschistin war, was für ihn sowjetfreundlich bedeutet, und als Österreicherin, deren Landsleute sich dank der Moskauer Deklaration von 1943 vor der Verantwortung für die NS-Verbrechen gedrückt hätten. […] Die sachlichen Irrtümer, die er Freundlich vorwirft, sind dem Wissensstand der 1980er-Jahre geschuldet und hätten sich mit ein paar Fußnoten leicht korrigieren lassen. So aber liegt eine Edition vor, mit der die Autorin verhöhnt und ihr Werk für obsolet erklärt wird. Die Verantwortung dafür tragen Herausgeber und Verlag zu gleichen Teilen.“