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Originaltitel
Slezské písně
Erscheinungsjahr des Originals
1899–1928
Weitere Auflagen und Ausgaben
2. Auflage 1917 [?]
Kommentar
Der letzte Absatz in Werfels Vorrede lautet: „Damit die Leistung des Übersetzers genügend Würdigung finde, muß bemerkt werden, daß der größte Künstler bei dieser Aufgabe nicht mehr von sich fordern darf, als einen Schatten dieser Gedichte zu geben. Im Deutschen kann nicht die Sprachsituation erschaffen werden, aus der einzig dieser Vers wächst, ebensowenig als die Nationalsituation erschaffen werden kann.“
Kommentar
Aus dem Vorwort des Übersetzers (S. 5f.): „Ein Jahrhundert tschechischer Lyrik umfaßt dieses deutsche Buch. Die Namen der Dichter sind dem Deutschen nicht geläufig, vielfach wahrscheinlich gänzlich unbekannt. Die Sprachen der großen Völker haben vor einander längst keine Geheimnisse mehr. Die Werke der mittleren und kleinen Nationen beginnen erst jetzt dem allgemeinen Interesse näherzurücken. / […] / Die Tätigkeit des Übersetzers ist problematischer Natur. Der unumstößliche Ausdruck eines Dichters kann nicht zum zweitenmal derselbe werden. Es ging nicht anders, als Lust und Leid in die Arme zu schließen und selbst daran zu genesen. So empfängt der Leser in diesem Buche deutsche Gedichte.“
Schlesische Lieder. Aus dem Tschechischen übertragen und eingeleitet [S. 5–64] von Rudolf Fuchs. Leipzig, Mährisch Ostrau: Verlag Julius Kittls Nachfolger 1937, 176 S.
Originaltitel
Slezské písně
Erscheinungsjahr des Originals
1899–1928
Die Prager Aposteluhr. Gedichte, Prosa, Briefe. Ausgewählt, kommentiert und mit einem Nachwort [S. 438–468] versehen von Ilse Seehase. Halle, Leipzig: Mitteldeutscher Verlag 1985, 478 S.
Kommentar
Der Band enthält auf den S. 275–308 auch Gedicht-Übersetzungen aus dem Tschechischen und Englischen (W.H. Auden: Refugees Blues).
UeLEX-Redaktion: Rudolf Fuchs – Übersetzungen. In: Germersheimer Übersetzerlexikon UeLEX (online), 9. Februar 2026.