Paul Kutzner, 1876–1949
Bibliothekskataloge verzeichnen ab dem Jahr 1938 von Kutzner in (reichs)deutschen Verlagen erschienene Übersetzungen, zunächst aus dem Polnischen, Kroatischen und Slowakischen, nach 1945 auch aus dem Russischen. In den ersten Nachkriegsjahren veröffentlichten ost- wie westdeutsche Verlage seine Übersetzungen.
Im von der Reichsschrifttumskammer 1942 herausgegebenen Schriftsteller-Verzeichnis wird Kutzner (wohnhaft Breslau 16, Uferzelle 25) als „von der Mitgliedschaft der RSK befreit“ bezeichnet (S. 119).
Im Kürschner (1949: 364f.) steht im Eintrag für Kutzner, dass er in „Nossen, Krs. Meißen, Sachsen“ lebe, „Lektor der slavischen Sprachen“ sei und Übersetzungen aus dem Russischen, Polnischen, Kroatischen und Slowakischen anfertigen könne bzw. veröffentlicht hat. Verzeichnet sind übersetzte Bücher von Turgenjew (1946), Saltykow und Gontscharow (1948), Bieniasz (1938), Angjelinovic (1941), Hronsky (1941).
