Germersheimer ÜbersetzerlexikonGermersheimer Übersetzerlexikon
Caesar Rymarowicz (© privat)

Caesar RYMAROWICZ, 1930–1993

Caesar Rymarowicz wurde 1930 im großpolnischen Zagórów (Kreis Konin) geboren. Er wuchs zweisprachig auf, der Vater war Pole, die Mutter Deutsche. Er übersetzte über 50 Bücher sowie zahlreiche Erzählungen: aus dem Polnischen (darunter viele Werke des Science-Fiction-Autors Stanisław Lem) sowie aus dem Italienischen, Französischen und Russischen.

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Johann Joachim Christoph BODE

Johann Joachim Christoph Bode gehört zu den wenigen Nur-Übersetzern des 18. und 19. Jahrhunderts, zu deren Leben und Werk sich Zeitgenossen vergleichsweise umfangreich geäußert haben. Dies mag daran liegen, dass Bode von der schreibenden Zunft als einer der ihren angesehen wurde. Gewiss sprach auch das späte 18. Jahrhundert schon von...

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Germersheimer Übersetzerlexikon

Unser Wissen über die Literaturen der Welt speist sich fast ausschließlich aus Übersetzungen. Denn wer könnte schon von sich behaupten, alles oder zumindest vieles im jeweiligen Urtext lesen zu können? Den literarischen Importen verdankt die deutsche Literatur ihren Reichtum und ihre Vielfalt. Von den Übersetzern kennen wir allerdings oft nicht einmal die Namen. Diesen Missstand soll das Germersheimer Übersetzerlexikon beheben. Die in ihm zusammengetragenen Daten werden zugleich eine neue, interkulturelle Sicht auf die Geschichte der deutschen Literatur (von den Tagen Luthers bis zum 21. Jahrhundert) ermöglichen.

Nach dem Vorbild des in den letzten Jahren entstandenen schwedischen Übersetzerlexikons (www.oversattarlexikon.se) werden im digitalen und online frei zugänglichen Germersheimer Übersetzerlexikon zu bedeutenden und interessanten Übersetzern wissenschaftlich fundierte, in Essayform geschriebene Porträts veröffentlicht. Neben Literaturübersetzern wird das Lexikon auch Übersetzer vorstellen, die philosophische, naturwissenschaftliche, religiöse oder politische Texte ins Deutsche gebracht haben. Die Essays zu Leben und Werk der einzelnen Übersetzer werden durch umfassende Bibliographien ergänzt.

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Margarete STEFFIN

„Im neunten Jahre der Flucht vor Hitler / Erschöpft von den Reisen / Der Kälte und dem Hunger des winterlichen Finnland / Und dem Warten auf den Paß in einen anderen Kontinent / Starb unsere Genossin Steffin / In der roten Stadt Moskau.“ – So steht es in einem Brecht-Gedicht von 1941. Dass die Genossin Margarete Steffin nicht nur als Brechts Sekretärin und Geliebte („wir waren uns gewogen“), sondern auch als Schriftstellerin Beachtung verdient, ist seit einem Vierteljahrhundert bekannt. Als Übersetzerin ist sie noch zu entdecken.

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