Germersheimer ÜbersetzerlexikonGermersheimer Übersetzerlexikon
Sølvi und Eberhard Günther Kern, Mitte der 1930er Jahre (©: Ketil Kern)

Eberhard Günther KERN, 1899–1974

Eberhard Günther Kern kam 1922 als junger Mann nach Norwegen und verstand sich zeitlebens als Mittler zwischen diesen beiden Ländern, deren Sprachen und Kulturen. Kern war vor allem Sprachlehrer, er führte bis 1945 in Oslo eine sehr gut gehende Sprachschule, das angeschlossene Übersetzungsbüro arbeitete für die Wirtschaft und während des Krieges für die Behörden der deutschen Besatzungsmacht sowie des Ministerpräsidenten Vidkun Quisling. Kern hat nur wenige Bücher übersetzt, als seine wichtigste Übersetzung galt lange Zeit die Übertragung von Adolf Hitlers Mein Kampf ins Norwegische.

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Eberhard Günther KERN

Eberhard Günther Kern kam 1922 als junger Mann nach Norwegen und verstand sich zeitlebens als Mittler zwischen diesen beiden Ländern, deren Sprachen und Kulturen. Kern war vor allem Sprachlehrer, er führte bis 1945 in Oslo eine sehr gut gehende Sprachschule, das angeschlossene Übersetzungsbüro arbeitete für die Wirtschaft und während des Krieges für die Behörden der deutschen Besatzungsmacht sowie des Ministerpräsidenten Vidkun Quisling. Kern hat nur wenige Bücher übersetzt, als seine wichtigste Übersetzung galt lange Zeit die Übertragung von Adolf Hitlers Mein Kampf ins Norwegische.

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Germersheimer Übersetzerlexikon

Unser Wissen über die Literaturen der Welt speist sich fast ausschließlich aus Übersetzungen. Denn wer könnte schon von sich behaupten, alles oder zumindest vieles im jeweiligen Urtext lesen zu können? Den literarischen Importen verdankt die deutsche Literatur ihren Reichtum und ihre Vielfalt. Von den Übersetzern kennen wir allerdings oft nicht einmal die Namen. Diesen Missstand soll das Germersheimer Übersetzerlexikon beheben. Die in ihm zusammengetragenen Daten werden zugleich eine neue, interkulturelle Sicht auf die Geschichte der deutschen Literatur (von den Tagen Luthers bis zum 21. Jahrhundert) ermöglichen.

Nach dem Vorbild des in den letzten Jahren entstandenen schwedischen Übersetzerlexikons (www.oversattarlexikon.se) werden im digitalen und online frei zugänglichen Germersheimer Übersetzerlexikon zu bedeutenden und interessanten Übersetzern wissenschaftlich fundierte, in Essayform geschriebene Porträts veröffentlicht. Neben Literaturübersetzern wird das Lexikon auch Übersetzer vorstellen, die philosophische, naturwissenschaftliche, religiöse oder politische Texte ins Deutsche gebracht haben. Die Essays zu Leben und Werk der einzelnen Übersetzer werden durch umfassende Bibliographien ergänzt.

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Bund deutscher Übersetzer (1928–1933)

Der Bund deutscher Übersetzer (BdÜ) konstituierte sich im Frühjahr 1929 als Sondergruppe bzw. Fachgruppe im seit 1909 bestehenden Schutzverband deutscher Schriftsteller (SdS). Zum Vorsitzenden wurde der Jack London-Übersetzer und Literaturagent Erwin Magnus (1881–1947) gewählt, zum Vorstand gehörten Ida Jacob-Anders (1871–?), Gertrud Sternberg-Isolani (1899-1988), Käthe Miethe (1893–1961), Friedrich von Oppeln Bronikowski (1873–1936), Lothar Schmidt (?–?) und Paul Wiegler (1878–1949).

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