Harold Friedeberg, 1877–1958
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FranzösischZielsprache(n)
DeutschSchlagworte
Übersetzerisches ProfilGelegenheitsübersetzer Übersetzte GattungenKriminalromane, Romane Sonstige SchlagworteČSR (Exil), Emigration (NS-Zeit), Exil, Exil (NS-Zeit), Großbritannien (Exil), Verfolgung (auch) aus »rassischen« GründenHarold Friedeberg, der in der Weimarer Republik als Staatsanwalt arbeitete, veröffentlichte unter dem Pseudonym Harold Effberg zwischen 1928 und 1935 zehn Romane, außerdem 1934 und 1935 in der Schlesischen Verlagsanstalt (Berlin) je drei aus dem Französischen übersetzte Kriminalromane Georges Simenons.
Friedeberg machte das Abitur am Französischen Gymnasium in Berlin und studierte in Berlin und Freiburg bis 1903 Jura. Er wurde 1933 Zwangsmitglied der Reichsschrifttumskammer, aus der er 1935 wie die allermeisten jüdischstämmigen Autoren ausgeschlossen wurde. Er ging 1936 ins Exil, zunächst in die Tschechoslowakei, von dort 1938 nach Großbritannien, wo er 1946 eingebürgert wurde und 1958 verstarb.
Quellen
Dudzus, Olaf/Meister, Christoph (2020): Von Juwelieren, Regeln und Romanen. Was haben kaiserliche Hofjuweliere mit Golfregeln und Kommissar Maigret zu tun? In: Dudzus, Olaf/Meister, Christoph (Hg.): 125 Jahre Golf in Berlin und Brandenburg. Potsdam: Deutscher Golf-Verlag, S. 34–41.
