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Peter Rühmkorf, 1929–2008

25. Oktober 1929 Dortmund (Deutsches Reich) - 8. Juni 2008 Roseburg (Schleswig-Holstein) (Bundesrepublik Deutschland)
Original- und Ausgangssprache(n)
Mittelhochdeutsch, Schwedisch, Russisch
Zielsprache(n)
Deutsch
Schlagworte
Übersetzerisches ProfilDichterübersetzer, Gelegenheitsübersetzer, Nachdichter, Nebenberuflicher Übersetzer Übersetzte GattungenLieder, Lyrik Sonstige SchlagworteGruppe 47

Nur einmal ist der westdeutsche Lyriker, Essayist und Dramatiker Peter Rühmkorf in größerem Umfang als Übersetzer hervorgetreten: 1975 als Nachdichter mittelhochdeutscher Verse für seinen Essayband Walther von der Vogelweide, Klopstock und ich. Bei seinen Bemühungen um die gut 750 Jahre alten Texte ging es Rühmkorf um eine „parteiische Vereinnahmung“ Walthers, die die „Neuauswahl und Übersetzung“ bestimmt habe.

Quellen

Kelletat, Andreas F. (2019): Übersetzen als „parteiisch sondierendes Recycling“. Peter Rühmkorfs Umgang mit dem Leben und Werk des Walther von der Vogelweide. In: Chronotopos 1 (2019), H.1, S. 102–129. [DOI: 10.24365/cts-2019-1-1-7].

Zitierweise

Kelletat, Andreas F.: Peter Rühmkorf, 1929–2008. In: Germersheimer Übersetzerlexikon UeLEX (online), 5. April 2026.
BeschreibungGöttingen 2017 (Foto © Andreas F. Kelletat)
Datum5. April 2026
Göttingen 2017 (Foto © Andreas F. Kelletat)

Bibliographie

Übersetzungen (Buchform)

Übersetzungen (Zeitschriften, Anthologien)

Sekundärliteratur

Detaillierte Bibliographie